David Emling

"It's alright, Ma, it's life and life only." (Bob Dylan)

Autor: David Emling (Seite 1 von 5)

Neue Veröffentlichung in neuer Wortschau

In der neuen „Wortschau“, die in Kürze erscheint, ist meine neue Kurzgeschichte „Fenster“ zu finden. Erhältlich ist die „Wortschau“ per Bestellung unter http://www.wortschau.com

Und so sieht sie aus…

Das erste Kapitel für Interessierte gibt’s auch zu lesen, auf meinem und Peters Blog unter http://www.blog4587.eu

Neue Anthologie

Die neue Anthologie der Neustadter Autorengruppe „TeXtur“ ist frisch erschienen mit meiner Geschichte „Ferner Schlaf“. Überall zu finden in den lokalen Buchläden sowie unter Amazon. Ein großer Dank an alle Autoren und vor allem unseren Verleger Hans Gareis.

Für Ludwig Fels

Zum Tode des Lyrikers Ludwig Fels hier sein wunderbares Gedicht „Erde essen“ (Quelle: https://www.poet-magazin.de/poet9-texte.htm)

Erde essen

Diese bittere Erde diese schwarze
steinige bittere Erde. Die Armut küßte die Steine.
Nachts wenn die Tiere schliefen träumten
die Menschen Schnee auf den Lippen von ihrem Blut.
Diese rauhen Gesichter der Wolken schwarz
von den schwelenden Sommern wo
majestätische Vögel im Müll verbrannten.
Zum ersten Mal Sehnsucht
mich zu streicheln blind
vom Himmel der Wunsch
nach dem Kuß eines Tiers das Erde aß.

Mitgliedschaft im VS

Ich freue mich, dass ich seit Ende vergangenen Jahres Mitglied im VS, dem Verband deutscher Schriftsteller (Sektion Rheinland-Pfalz/Saar), bin.

Der VS bietet eine sehr schöne Gemeinschaft und institutionelle Unterstützung meiner Arbeit, worauf ich mich freue.

Hier geht’s zur Seite der Sektion:

Der VS in ver.di

Neuer Blog

Gemeinsam mit meinem Freund und Doktorvater Peter Mohler betreibe ich seit Kurzem einen Blog.

Wir äußern uns über aktuelle Themen aus den Bereichen Soziologie, Politik und Literatur. Einfach mal reinschauen!

Hier geht’s zum „Wilden Südwesten“:

https://blog4587.eu/

Es geht weiter…

Liebe Freunde, Besucher, Leserinnen,

nach einem langen, sehr langen Jahr, kann auch ich sagen: Es geht weiter! Auch wenn vieles in diesem verrückten Jahr 2020 stillstand, so war ich nicht untätig, im Gegenteil.

In  Kürze gibt es hier einige Ankündigungen, was im Jahr 2021 alles zu erwarten ist. Bis in Bälde…

Ziele überschreiten

„In dem Moment sehe ich sie. Um die siebzig, ihr Haar weiß und windzerzaust über einem schmalen Gesicht mit eingesunkenen blauen Augen; sie hat den starren Blick eines Menschen, der über sein ursprüngliches Ziel hinausgelaufen, aber dann einfach weitergegangen ist.“ (Ocean Vuong, Auf Erden sind wir kurz grandios)

In dieser Szene beschreibt Ocean Vuong, wie seine Mutter, Arbeiterin eines Nagelstudios, eine alte Dame als Kundin einlässt. Ungewöhnlich, da dies ein Sonntag ist, lässt er die Frau dennoch ein, weil sie einen derart verzweifelten Eindruck macht, dass er sie nicht abweisen kann. Die Dame, die von der Mutter des lyrischen Ichs massiert und versorgt wird (und an einem Bein eine Prothese trägt und auch hier um Massage bittet), wirkt noch trauriger als die Mutter selbst, die doch täglich um ihr Dasein kämpft – und ihrem Sohn allzu oft nur mit Gewalt entgegnen kann. Die ganze Szene atmet eine Verzweiflung, die am Ende dennoch ein kleines Stück gebrochen wird, dann nämlich, als die Dame zufrieden ihre Prothese wieder anzieht und sich mit den Worten „Der Herr behüte dich“ bei der Mutter bedankt. Dieser kleine Hoffnungsschimmer, dass es doch Menschen gibt, die honorieren, was man tut, durchzieht bei allem Schmerz das ganze Buch.

Neue Zeitschrift – neue Veröffentlichung

In der neuen Zeitschrift „Das Prosastück“, die von dem Autoren Arno Dahmer gegründet wurde, bin ich mit meinem lyrischen Prosatext „Selbst die Seelotsen der Reviere“ vertreten.

Hier geht’s direkt zur Zeitschrift:

http://www.das-prosastück.de

Vielen Dank an Arno Dahmer für die Gründung dieser Zeitschrift!

Möge die Qualität deiner Textsammlungen viele Leser anziehen.

Zerrissenheit

„Morgen … dachte ich. Morgen bin ich weg, und ich wurde mir darüber klar, daß mir der Wunsch zu fliehen ebensowenig abhanden gekommen war wie die hartnäckige Gewohnheit zu hoffen.“ (Edna O’Brien, Die Puppe)

In diesen Worten wird die ganze Zerrissenheit der Protagonistin deutlich, die als junge Frau in ihre Heimat zurückkehrt, um dort ihre Tante zu beerdigen. Der Bestatter ist der Sohn jener Lehrerin, die ihr damals als junges Mädchen ihre geliebte Puppe genommen hat. Diese Puppe, noch immer im Besitz des Sohnes, ist nunmehr nichts weiter als ein verstaubtes Relikt alter Zeiten, die unweigerlich vorbei sind und die Frage aufwerfen, woran man sich als Mensch eigentlich festhalten kann.

Rezension zur neuen „Wortschau“

Auf der Literaturplattform „Fixpoetry“ ist eine spannende Rezension zur aktuellen „Wortschau“ erschienen.

Hier geht’s zum Text, in dem auch über „Ferner Schlaf“ gesprochen wird:

https://www.fixpoetry.com/feuilleton/kritik/wolfgang-allinger/johanna-hansen/wortschau-33-literaturmagazin

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