David Emling

"It's alright, Ma, it's life and life only." (Bob Dylan)

Autor: David Emling (Seite 1 von 5)

Debüt ab sofort erhältlich

Mein Debüt „Daniels Hang“ ist beim Verlag Neuwerk (Kulturmaschinen Verlag) erschienen und ab sofort erhältlich.

Weitere Infos und Bestellung unter http://www.verlag-neuwerk.de und bei allen bekannten Verkaufsstellen.

Daniels Hang

Historische Wirklichkeit und Ewigkeit

„Und nachdem noch einige Zeit vergangen war, kam es mir allmählich vor, als wäre nichts dergleichen gewesen, als wäre es eine Vision gewesen, ein kurzzeitiger Einbruch der Ewigkeit in jene zufällige historische Wirklichkeit, in der wir lebten, fremde Wörter in einer fremden Sprache benutzten, nicht wussten, wohin wir gingen, und vergessen hatten, woher wir kamen.“ (Gaito Gasdanow, Eine Seelenmesse)

Kaum treffender kann die Absurdität unseres Daseins, unserer kurzfristigen historischen Wirklichkeit in diesen Tagen beschrieben werden wie von diesem wunderbaren russischen Autoren.

Eisige Welt

 

„Etwas erzählen, was nur ich weiß. Und wenn es jemand liest, weiß es noch jemand. Für die wenigen Minuten, in denen er die Geschichte liest, in der unendlichen, eisigen Welt.“

„Ich muss nicht ertrinken in diesem Meer. Es kann auch alles darin versinken, es liegt nun an mir.“ (Helga Schubert, Vom Aufstehen)

Wie könnte man besser beschreiben, wie wichtig Literatur in unserer momentanen Welt ist?!

Neue Veröffentlichung in neuer Wortschau

In der neuen „Wortschau“, die in Kürze erscheint, ist meine neue Kurzgeschichte „Fenster“ zu finden. Erhältlich ist die „Wortschau“ per Bestellung unter http://www.wortschau.com

Und so sieht sie aus…

Das erste Kapitel für Interessierte gibt’s auch zu lesen, auf meinem und Peters Blog unter http://www.blog4587.eu

Neue Anthologie

Die neue Anthologie der Neustadter Autorengruppe „TeXtur“ ist frisch erschienen mit meiner Geschichte „Ferner Schlaf“. Überall zu finden in den lokalen Buchläden sowie unter Amazon. Ein großer Dank an alle Autoren und vor allem unseren Verleger Hans Gareis.

Für Ludwig Fels

Zum Tode des Lyrikers Ludwig Fels hier sein wunderbares Gedicht „Erde essen“ (Quelle: https://www.poet-magazin.de/poet9-texte.htm)

Erde essen

Diese bittere Erde diese schwarze
steinige bittere Erde. Die Armut küßte die Steine.
Nachts wenn die Tiere schliefen träumten
die Menschen Schnee auf den Lippen von ihrem Blut.
Diese rauhen Gesichter der Wolken schwarz
von den schwelenden Sommern wo
majestätische Vögel im Müll verbrannten.
Zum ersten Mal Sehnsucht
mich zu streicheln blind
vom Himmel der Wunsch
nach dem Kuß eines Tiers das Erde aß.

Mitgliedschaft im VS

Ich freue mich, dass ich seit Ende vergangenen Jahres Mitglied im VS, dem Verband deutscher Schriftsteller (Sektion Rheinland-Pfalz/Saar), bin.

Der VS bietet eine sehr schöne Gemeinschaft und institutionelle Unterstützung meiner Arbeit, worauf ich mich freue.

Hier geht’s zur Seite der Sektion:

Der VS in ver.di

Neuer Blog

Gemeinsam mit meinem Freund und Doktorvater Peter Mohler betreibe ich seit Kurzem einen Blog.

Wir äußern uns über aktuelle Themen aus den Bereichen Soziologie, Politik und Literatur. Einfach mal reinschauen!

Hier geht’s zum „Wilden Südwesten“:

https://blog4587.eu/

Es geht weiter…

Liebe Freunde, Besucher, Leserinnen,

nach einem langen, sehr langen Jahr, kann auch ich sagen: Es geht weiter! Auch wenn vieles in diesem verrückten Jahr 2020 stillstand, so war ich nicht untätig, im Gegenteil.

In  Kürze gibt es hier einige Ankündigungen, was im Jahr 2021 alles zu erwarten ist. Bis in Bälde…

Ziele überschreiten

„In dem Moment sehe ich sie. Um die siebzig, ihr Haar weiß und windzerzaust über einem schmalen Gesicht mit eingesunkenen blauen Augen; sie hat den starren Blick eines Menschen, der über sein ursprüngliches Ziel hinausgelaufen, aber dann einfach weitergegangen ist.“ (Ocean Vuong, Auf Erden sind wir kurz grandios)

In dieser Szene beschreibt Ocean Vuong, wie seine Mutter, Arbeiterin eines Nagelstudios, eine alte Dame als Kundin einlässt. Ungewöhnlich, da dies ein Sonntag ist, lässt er die Frau dennoch ein, weil sie einen derart verzweifelten Eindruck macht, dass er sie nicht abweisen kann. Die Dame, die von der Mutter des lyrischen Ichs massiert und versorgt wird (und an einem Bein eine Prothese trägt und auch hier um Massage bittet), wirkt noch trauriger als die Mutter selbst, die doch täglich um ihr Dasein kämpft – und ihrem Sohn allzu oft nur mit Gewalt entgegnen kann. Die ganze Szene atmet eine Verzweiflung, die am Ende dennoch ein kleines Stück gebrochen wird, dann nämlich, als die Dame zufrieden ihre Prothese wieder anzieht und sich mit den Worten „Der Herr behüte dich“ bei der Mutter bedankt. Dieser kleine Hoffnungsschimmer, dass es doch Menschen gibt, die honorieren, was man tut, durchzieht bei allem Schmerz das ganze Buch.

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